ABS

Conni Trieder Trio



Aus den Kompositionen von Conni Trieder sprießen weiche bis kratzige Flötenklänge und treibender bis tröstend streichender Bass; quellen Melodien oder auch expressive Gebilde: da wird in großen Schritten, wie ein Rasiermesser durch die Gegend getrommelt, durch atonale Gefilde gestapft und an den Harmonien gedreht, bis die Köpfe an die Wolken stoßen. Da wird der Kummer in Bb-Moll ausgetragen, kühn in violett gepuzzelt und die Nase in den Wind gesteckt. Denn in diesem Dreigespann gibt es viel Platz fur die Anliegen aller und Raum zum Entfalten ihrer Gedankengänge.

Conni Trieder kommt aus Halle an der Saale. Sie studierte Kulturwissenschaften an der Uni Hildesheim und Jazz-Flöte an der HfMT Köln bei Michael Heupel. Wichtige Mentoren waren zudem Dieter Manderscheid, Jürgen Friedrich und Frank Gratkowski. Sie schreibt Musik für Theaterstücke, die sie auch live auf der Bühne performt. 2015 bis 2017 war sie Teil der Band Evelyn Kryger und spielte zahlreiche Konzerte in ganz Deutschland. Mit ihrem Quartett "Das Kleine Grusel" spielt sie ein fast gruseliges Programm mit Stücken von Tom Waits, Kurt Weill, Hanns Eisler und alten Horrorfilmmusiken. 2018 brachte sie mit dem Kleinen Grusel eine Schallplatte heraus. Mit Mox spielt sie alte Musik, wie Henry Purcell und Arcangelo Corelli in einer ungewöhnlichen Besetzung Posaune, Kontrabass und Flöte. Im Conni Trieder Trio mit Lukas Keller am Kontrabass und Jakob Kammerer am Schlagzeug verwirklicht sie ihre eigenen Kompositionen.

Real Live Jazz@ABS | Gottesweg 135 | 50939 Köln | KVB Linie 18 | HS Sülzburgstaße

Besetzung

  • Conni Trieder flute, compositions, lyrics
  • Lukas Keller bass
  • Jakob Kammerer drums

Konzerte in der Spielstätte

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Spielstätte

ABS

Das ABS ist ein Restaurant/Club/Bar und seit Ende 2009 Heimstätte der Reihe Real Live Jazz. Es finden jeden Sonntag, ausgenommen einer Sommerpause, Jazzkonzerte unter Beteiligung der jungen Kölner Jazzszene statt. Die Reihe ist nicht ausschließlich Kölner Musikern vorbehalten, diese haben jedoch das Privileg, die Termine (etwa 40 im Jahr) als Erste zu besetzen. Anfragen außerhalb Kölns werden ...